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JH Grünwaren GmbH & Co. KG

Strelitzia Strelitzie 'Reginae' 100-130 cm, Paradiesvogelblume Premiumqualität mit kräftigen Trieben


Artikelnummer STR-REG-100130


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Strelitzia Strelitzie 'Reginae' 100-130 cm, Paradiesvogelblume Premiumqualität mit kräftigen Trieben

Pflanzenmaße: (circa Maße, je nach Pflanze variabel)
100 - 130  cm hoch (inkl. Topf) 

Topfmaße: (circa Maße)
22 cm Topfhöhe
24 cm Topfdurchmesser


Beschreibung und Pflege:

Die Strelitzie ist ein farbenprächtiger Blickfang, egal ob auf der Terrasse oder Ihrem Balkon. Vor allem zu mediterran gestalteten Balkonen und/oder Terrassen passt sie sehr gut.

Die auch Papageien- bzw. Paradiesvogelblume genannte Pflanze erfordert ein wenig Aufwand und Pflege. Strelitzien stehen am liebsten an einem sonnigen bis halbschattigen Ort. Kälte mag die Papageienblume gar nicht, deswegen sollte sie am besten an einer Wärme speichernden Wand stehen. Im Winter sollten Sie die Blume nach drinnen holen, um sie vor Frost zu schützen. Da die Strelitzie etwa einen Meter groß werden kann, empfiehlt es sich, sie alleine stehen zu lassen und ihr somit Platz zu geben. Da die Strelitzie ihren Ursprung in warmen und frostfreien Gebieten hat, eignet sie sich hierzulande weniger für das freie Auspflanzen im heimischen Garten. Stattdessen sollte sie im Kübel kultiviert werden. In diesem darf sie während der warmen Jahreszeit gerne nach draußen gestellt werden. Bei stark abnehmenden Temperaturen oder auch bei extremen Plusgraden sind allerdings Vorsicht und schnelles Handeln gefragt. Wirklich wohl fühlt sich die Paradiesvogelblume nur in dem Bereich von +10 °C bis ca. +30 °C. Ob draußen oder drinnen, die Paradiesvogelblume benötigt immer reichlich Licht. Ideal sind für die daher Standorte in der Sonne oder im hellen Schatten. Dass ein zu dunkler Platz gewählt wurde, zeigt sich schnell an der Ausbildung der Blüten. Im Schatten fällt diese nämlich sehr mickrig aus. Zusätzlich zur Helligkeit sollten auch Temperatur, Belüftung und Luftfeuchtigkeit beachtet werden. Wie bereits erwähnt gedeiht die Strelitzie am besten, wenn an ihrem Standort 10 °C bis 30 °C herrschen. Plätze, an denen diese Temperaturen ständig unter- oder überschritten werden (kalter Wind / heiße Heizungsluft), eignen sich also weniger.

Wässern
Obgleich die Paradiesvogelblume zu den Pflanzen gehört, die einen hohen Wasserverbrauch haben, können Sie beim Gießen falsch vorgehen und die Pflanze sprichwörtlich ertränken. Bereits die Wahl der Erde schafft Abhilfe. Wählen Sie ein möglichst lockeres Gemisch aus Pflanzenerde, Kies, Sand und ein wenig Lehmpulver. Durch den Lehm kann die Erde weniger Wasser aufnehmen, Kies und Sand hingegen verhindern, dass die Erde zusammenpappt und fest wird. Beim Gießen achten Sie bitte möglichst auf folgende Punkte: * lassen Sie den Wurzelballen niemals vollständig austrocknen * beste Gießzeit: wenn die obere Erdschicht trocken ist * mit kalkarmen Wasser (z.B. Regenwasser, abgestandenem Mineralwasser) gießen * Wasser vor dem Gießen stehen lassen, um Zimmertemperatur zu erreichen * vermeiden Sie unbedingt Staunässe (wie bei fast allen anderen Pflanzen) * Die Strelitzie benötigt von Winter bis Frühling eine Ruheperiode. Während dieser Periode sollte man die Pflanze nur sehr sparsam wässern.

Düngen
"Weniger ist mehr“. Vom späten Frühjahr bis Ende des Sommers sollte die Paradiesvogelblume möglichst regelmäßig gedüngt werden. Eine einfache Wahl hierfür ist ein guter flüssiger handelsüblicher Volldünger, der direkt dem Gießwasser beigegeben wird. Dabei sollte jedoch auf kleine Dosiermengen geachtet werden. Erhält die Strelitzie zu große Mengen an zusätzlichen Nährstoffen, bildet sie zwar Blätter aus, die Blüten bleiben jedoch größtenteils auf der Strecke. Besser ist es also in einer schwachen Konzentration, dafür aber mind. alle 8-10 Tage, zu düngen. Die Herstellerangaben sollten keinesfalls überschritten, sondern besser halbiert werden. Das reicht für die Papageienblume meist vollkommen aus. Wer das Düngen häufiger vergisst, kann alternativ auf einen Langzeitdünger zurückgreifen.

Überwintern
Wie bereits erwähnt, ist die Paradiesvogelblume nicht frosthart. Bereits Temperaturen unter +10 °C über einen längeren Zeitraum können die Pflanze schwächen und sie in der Folge eingehen lassen. Die Überwinterung sollte daher keinesfalls im Freien erfolgen. Für die Winterruhe im Haus stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Steht die Papageienblume während des Sommers draußen und sinkt das Thermometer auf etwa +10 bis 12 °C in der Nacht, gehört die Strelitzie ins Haus. Hier benötigt sie für die kühle Ruhephase einen Raum, in dem ebenfalls mindestens +10 °C herrschen. Dabei kann sich die Pflanze gut erholen, das Wachstum ist eingestellt und die Blüte erfolgt relativ zeitig. Für eine warme Überwinterung wird ein Raum gewählt, der nicht allzu stark beheizt wird. Bis zu +20-22 °C dürfen es jedoch schon sein. Diese Variante ist praktisch, wenn zur Überwinterung kein gesonderter Platz zur Verfügung steht oder die Pflanze(n) ohnehin ganzjährig im Haus kultiviert wird. Allerdings kann sie auf Dauer zur Schwächung der Paradiesvogelblume führen und sie anfälliger für Krankheiten werden lassen. In beiden Fällen ist es jedoch notwendig, ein helles Quartier zu wählen, da es sich bei der Strelitzie um ein immergrünes Gewächs handelt. Das Gießen wird stark reduziert, die Düngung wird in dieser Ruhephase vollkommen eingestellt.  

BITTE BEACHTEN

Die Strelitzie ist vor allem für Pflegefehler anfällig:

  • zu wenig Licht am Standort
  • zu geringe Temperaturen
  • zu viel oder zu wenig Wasser
  • zu radikales Verschneiden
  • übermäßige Düngung
  • geringe Luftfeuchtigkeit
  • unzureichendes regelmäßiges Lüften
  • auch wenn Strelitzien gern in voller Sonne stehen, muss man sie nach der Überwinterung unbedingt wieder draußen langsam an die Sonne gewöhnen.