Amazon Pay dieser Obstbaum Nr. 57: Spalier Birnenbaum Pyrus Conference Birne alt und knorrig 4 Etagen | JH Grünwaren

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dieser Obstbaum Nr. 57: Spalier Birnenbaum Pyrus Conference Birne alt und knorrig 4 Etagen


Artikelnummer dieser-Obstbaum-57


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Spalier Etagenbaum mit 4 Etagen Birnenbaum Pyrus Communis Sorte "Conference"

Sie erhalten exakt diese Pflanze! 

 

Maße: (circa Maße, je nach Pflanze variabel)

270  cm Gesamthöhe (inkl. Topf)

50 cm Stammumfang

175 cm Spalierbreite

50 cm Topfhöhe

70 cm Topfdurchmesser

 

Beschreibung und Pflege: 

Zusammen mit dem Apfel gehört die Birne zu einer der ältesten Kulturpflanzen und es lässt sich eine lange gemeinsame Geschichte zurückverfolgen. Beide Obstsorten wurden bereits vor ca.7000 Jahren in China angebaut sowie veredelt. Es entstanden durch gezielte Züchtung sowie Zufallsproduktionen eine Vielzahl an Birnensorten: ca. 40 Sorten der antiken Römer, ca. 300 Sorten im Frankreich des 17. Jahrhunderts und rund 1000 Sorten im 19. Jahrhundert. Heutzutage wurde diese Anzahl sogar nochmals übertroffen, es sind inzwischen weltweit schätzungsweise 5000 Birnensorten bekannt. Bei Birnen unterscheidet man, abhängig von der Reifezeit, u.a. zwischen Sommer-, Frühherbst-, Herbst- und Wintersorten. Zu den bekanntesten und beliebtesten Herbstsorten zählt die Sorte Conference. Sie ist pflück- und genussreif ab September, sehr gut lagerfähig bis Ende Oktober, wenn sie ‚hart‘ gepflückt wurde!

Standort & Boden:

Während einige andere Obstbäume öfter eher etwas feuchtere Böden bevorzugen, mögen es die Birnen wärmer und trockener. Tiefgründige, trockene und sonnige Standorte sind deshalb ideal für Birnbäume. Leicht saurer oder kalkhaltiger, aber vor allem humusreicher Boden sind ideale Voraussetzungen für die Pflanzung eines Birnbaumes. Am besten gedeihen Obstbäume in sonnigen, warmen Lagen, die außerdem vor Spätfrösten und vor sehr starken Winden (Windbruchgefahr) schützen.

Düngen und Gießen:

Auf eine starke Düngung sollte direkt bei der Pflanzung verzichtet werden. Im Frühjahr kann von Mai bis Juni mit einem guten mineralischer Dünger oder einem guten handelsüblichen Flüssig-Spezialdünger für Obstbäume gedüngt werden. Alternativ kann auch eine „organische“ Düngung z.B. mit Kompost, Mist oder Hornspäne/ Hornmehl erfolgen. Mineralischer Dünger sollte jedoch mit weit mehr Vorsicht (Überdüngung!) eingesetzt werden als mit einem organischer Dünger. Bei letzterem ist es kaum möglich, eine Überdüngung zu erreichen, nicht ganz so leicht bei einem mineralischen Dünger.

Gegossen wird der Birnbaum vor allem im ersten Jahr regelmäßig nach dem Einpflanzen; ansonsten benötigt der Baum verhältnismäßig wenig Wasser. Birnenbäume vertragen allerdings weniger gut eine anhaltende Trockenheit, so dass insbesondere bei länger anhaltender Hitze im Sommer zusätzlich gewässert werden sollte. Vor allem während der Blütezeit und im Sommer sind die Pflanzen auf großzügige Wassergaben angewiesen. Trotz des hohen Wasserbedarfs ist Staunässe aber strikt zu vermeiden. Konnten die Jungbäumchen erst einmal im Boden anwachsen, versorgen sie sich weitestgehend selbst mit Feuchtigkeit.  Gießen sollte man möglichst in den Abendstunden, um ein allzu schnelles Verdunsten der Feuchtigkeit zu vermeiden. Für die Bewässerung hat sich vor allem weiches, abgestandenes Leitungswasser bewährt; zu viel Kalk kann den Wurzeln des Baumes schädigen. Auch sehr gut eignet sich z.B. unbehandeltes Teichwasser und aufgefangenes Regenwasser. Ansonsten sollten Sie im Herbst noch darauf achten, dass nicht zuviel abgefallenes Laub unter dem Baum liegen bleibt und somit für einige wenige Birnenkrankheiten eine willkommene Brutstätte sein könnte.

Winter: Über die Wintermonate ist kein spezieller Schutz notwendig, wenn der Baum an einem ziemlich geschützten Standort steht. Die Birnenblüten sollten allerdings gut vor Spätfrösten geschützt werden, denn auch wenn etwas Winterkälte für das Erblühen des Birnbaumes vorteilhaft ist, so können die Blüten bei starkem Frost doch leicht erfrieren. Ansonsten ist der Baum aber gut winterhart und verträgt Temperaturen bis ca. -20°C.